Behördenbeteiligung in Bauleitplanverfahren

Hier finden Sie Unterlagen zu den derzeit laufenden Bauleitplanverfahren der Stadt Weikersheim.

Öffentliche Auslegung Bebauungsplan "Lehmgrube, 1. Änderung" in Weikersheim

Der Gemeinderat der Stadt Weikersheim hat am 20.07.2017 in öffentlicher Sitzung den Entwurf des Bebauungsplanes „Lehmgrube, 1. Änderung“ in Weikersheim gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen.


Im Einzelnen gilt der Lageplan mit Textteil, örtlichen Bauvorschriften und Begründung in der Fassung des Beschlusses vom 20.07.2017. Der Planbereich umfasst die vier Flurstücke 2115, 2116, 2116/1 und 2117 im Bereich Lerchenweg/Hüttenweg.

Der rechtskräftige Bebauungsplan „Lehmgrube“ stammt aus dem Jahr 1969. Durch die Aufstellung der 1. Änderung des Bebauungsplans der Innenentwicklung können die Baugrundstücke einer wohnbaulichen Nachverdichtung zugeführt werden. Ziel ist somit die Nachverdichtung zur Förderung der Innenentwicklung, zur Deckung des örtlichen Bedarfs an Wohnraum und die planungsrechtliche Sicherung der angestrebten Wohnnutzung.

Der Entwurf des Bebauungsplans wird mit den oben genannten Unterlagen und den bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen vom 07.08.2017 bis einschließlich 08.09.2017 beim Bürgermeisteramt Weikersheim, Stadtbauamt, 2. OG während der üblichen Dienststunden öffentlich ausgelegt.

- Umweltbezogene Informationen:
Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB. Von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB und vom Umweltbericht nach § 2a BauGB wird deshalb abgesehen.

Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen zum Bebauungsplan abgegeben werden. Schriftlich vorgebrachte Anregungen und Bedenken sollten die Anschrift des Verfassers und ggf. auch die Bezeichnung des betroffenen Grundstücks enthalten. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Gemeinde deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bebauungsplanes nicht von Bedeutung ist.
Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Weikersheim, den 28.07.2017
gez. Kornberger
Bürgermeister