Paten dringend gesucht

Viele der Asylbewerber bleiben auch nach Ihrer Anerkennung, d.h. nachdem entschieden wurde, dass ihr Asylantrag für 1 oder 3 Jahre anerkannt wurde, in Weikersheim und Umgebung. Teilweise kommen die Familien jetzt zu den Ehemännern hinzu. Durch den Umzug in eine eigene Wohnung kommen einige Behördengänge rund um die Anmeldung oder zur Krankenkasse auf die Asylbewerber zu. Hierbei brauchen Sie unsere Unterstützung. Aus diesem Grund sucht der Helferkreis Asyl Personen, die bereit sind eine Patenschaft für eine spezielle Familie oder einen Einzelmann zu übernehmen. Wie intensiv der Kontakt zum "Patenkind" ist, entscheidet jeder Pate selbst. Wichtig wäre es, dass möglichst alle anerkannten Asylbewerber einen einheimischen Ansprechpartner hätten. Gerade durch den intensiven Kontakt zu Einzelpersonen kann Integration leichter gelingen, im gemeinsamen Gespräch können die Deutschkenntnisse geübt werden, im Zusammensein lernen wir viel über unsere verschiedenen Kulturen. Ein Gewinn für beide Seiten.Unterstützung erhalten alle "Kümmerer" vom Helferkreis Asyl.
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Nächster Termin Kontaktcafé

Am Samstag, 14. Januar, findet wieder das "Kontaktcafé" im evangelischen Gemeindehaus statt. Beginn ist um 14.00 Uhr. Die Asylbewerber freuen sich, wenn sie dort viele neue Bürgerinnen und Bürger kennenlernen können.
Hier die nächsten Termine an folgenden Samstagen:
18.2. im kath. Gemeindehaus
18.3. im ev. Gemeindehaus
08.4. im kath. Gemeindehaus
13.5. im ev. Gemeindehaus
10.6. im kath. Gemeindehaus
15.7. im ev. Gemeindehaus
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Einladung zu einem Informationstreffen

am 08. Oktober 2016 um 19.00 Uhr

im Sitzungssaal, Rathaus Weikersheim

Das Lenkungsteam berichtet zur Lage der Asylsuchenden in Weikersheim und möchte mit allen interessierten Bürgern diskutieren, wie man die zukünftige Integrationsarbeit, orientiert an den Schwerpunkten der notwendigen Unterstützung, gestalten kann. Wir hoffen darauf, dass möglichst viele derzeitige und zukünftige Helferinnen und Helfer sich die Zeit nehmen, mit uns Ideen zu entwickeln um auch in Zukunft ein verträgliches Miteinander von Asylsuchenden und Bevölkerung in Weikersheim und Teilorten organisieren zu können.

Für das Lenkungteam

Klaus Kornberger    
Wolfgang Albert 
Klaus Bock



Liebe Helferinnen und Helfer

Seit ziemlich genau einem Jahr leben nun die Asylbewerber hier in Weikersheim. Es gab eine Phase zum Kennenlernen mit vielen Veranstaltungen. Das war sicherlich notwendig um sich zu beschnuppern und um die anfängliche Unsicherheit beider Seiten zu vertreiben. Dazu hat sicherlich auch das kontinuierliche Stattfinden des Kontaktkaffees beigetragen. Des halb an dieser Stelle den Organisatoren ein herzliches Dankeschön.

Die ersten Monate waren für die Asylsuchenden jedoch nicht nur geprägt vom Kennenlernen des neuen Wohnortes. Die Zeit war viel mehr geprägt vom Kennenlernen der deutschen Bürokratie und Verwaltung. Die meisten Termine galten daher der Überwindung von Hürden, die sich beim Versuch hier in Deutschland Fuß fassen aufzeigten.
Nebenher galt es die größte aber wichtigste Hürde, das Erlernen einer neuen Sprache, zu bewältigen. Bei all diesem Bemühen haben Sie liebe Helfer mit Ihrer Unterstützung maßgeblich beigetragen.

Nicht nur die vorbildlich organisierten und durchgeführten Deutschnachhilfestunden, die den amtlichen Deutschunterricht mehr als ergänzten, sondern auch die Vielzahl von Fahrten zu Arzt- und Amtsterminen oder die Hilfe beim Einkaufen oder die Beschaffung der ersten Winterbekleidung oder die Teilnahme an Spieleabenden oder das Teilhabenlassen am Familienalltag bis hin zur Weihnachtseinladung, oder, oder, oder. All diese ersten Unterstützungen gaben dem Lenkungsteam die Gewissheit, dass unsere neuen Mitbürger gut aufgenommen wurden.

Der Schwerpunkte der notwendigen Unterstützung hat sich nach einem Jahr gravierend geändert. Immer mehr werden die ganz persönlichen Probleme und deren Lösung zum Schwerpunkt. Da gilt es Wohnraum für die Anschlussunterbringung zu suchen oder es ist notwendig bei Terminen beim Jobcenter eine Begleitung zu finden. Es gilt aber auch diejenigen, die noch keine Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben, zu beruhigen und zu ermutigen. Denn die unterschiedliche Laufzeit der Verfahren belastet die Stimmung in den Wohnheimen und führt auch manchmal zu Spannungen zwischen den Asylbewerbern. Bislang ist es aber gelungen im Wesentlichen den Frieden im Container zu wahren.

Wie sich bereits  in der Vergangenheit gezeigt hat, ist es nicht einfach, den Asylbewerbern Arbeit zu beschaffen. Nicht nur, dass der Genehmigungsweg über Ausländerbehörde und Agentur für Arbeit oft lange ist. Es ist auch schwierig den Betroffenen die Regelungen des Hinzuverdienstes zu erklären. Dabei ist es dann sehr schwierig die Sinnhaftigkeit einer Arbeit oder eines Praktikums zu vermitteln. 

All dies Genannte ist nur ein Auszug aus dem derzeitigen „Helfergeschäft“. Vieles konnte bisher bewerkstelligt werden. Bei der Fülle der noch vor uns liegenden Aufgaben ist es jedoch notwendig, die Hilfe etwas anders zu organisieren. Das Lenkungsteam lädt daher alle bisherigen Helfer und all diejenigen, die sich auch in Zukunft in die Asylhilfe Weikersheim einbringen möchten, zu einem Informationsabend ein. 
Wir treffen uns am 8. Oktober 2016 um 19 Uhr im Rathaussitzungssaal Weikersheim. 

Für das Lenkungsteam

Wolfgang Albert

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Nächster Termin "Kontaktcafé"

Am Samstag, 15.10.2016, kann wieder Kontakt zu unseren Asylbewerbern aufgenommen werden. Beim "Kontaktcafé" im katholischen Gemeindehaus ab 14 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger die Männer aus Syrien, Irak und Pakistan kennenlernen. 
Der Helferkreis und die freundlichen Asylbewerber freuen sich, wenn viele Menschen kommen, um sich gegenseitig kennenzulernen.

Wohnungen gesucht

Für unsere anerkannten Asylanten aus Syrien und Irak suchen wir dringend 2 Zimmerwohnungen bis 45 qm und 3 Zimmerwohnungen bis 60 qm in Weikersheim oder in den Teilorten.
Bitte melden Sie sich bei Jara Plank, Telefon 07934-10231 oder per Mail: Jara.Plank@weikersheim.de
Danke für Ihre Mithilfe!
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Nichts ist normal - Helferkreis bittet um Mithilfe

zum Aufruf vom 18. Juli 2016

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Der Weg zur deutschen Einheit

In der Unterkunft der Asylbewerber in der Schillerstraße wurden nun 20 Plakate in deutscher und arabischer Schrift über die deutsche Wiedervereinigung an den Wänden ausgehängt. Bürgermeister Klaus Kornberger stattete den Asylbewerbern zu diesem Anlass wieder einen Besuch statt. "Manche der Asylbewerber haben ihren blauen Pass bekommen und werden nun in Kürze den Integrationskurs besuchen. Die Wiedervereinigung wird dort sicherlich auch Gegenstand des Unterrichts werden und somit haben sie schon ein Vorwissen", so Klaus Kornberger. Die Männer aus dem Syrien, Irak, Pakistan und Afghanistan haben die Poster auch interessiert studiert. Die Zusammenstellung der historischen Fakten wurde von der "Bundesstiftung Aufarbeitung" übernommen. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur trägt mit ihrer Projektförderung sowie vielfältigen eigenen Angeboten zur umfassenden Auseinandersetzung mit den Ursachen der Geschichte und den Folgen der kommunistischen Diktaturen in Deutschland und Europa bei.
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Bürgermeister Klaus Kornberger mit einigen Asylbewerbern in ihrer Asylunterkunft.

Lenkungsteam und potenzielle Arbeitgeber haben sich informiert

Bei der letzten Zusammenkunft des Lenkungsteams Anfang April 2016 waren zwei Vertreterinnen der Agentur für Arbeit eingeladen, um sich über die Arbeitsmöglichkeiten für die Asylbewerber zu informieren. Dazu waren auch Weikersheimer Unternehmer eingeladen.

Bürgermeister Klaus Kornberger und der Sprecher des Lenkungsteams, Wolfang Albert, hießen die Mitglieder des Lenkungsteams als auch die Referentinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft herzlich willkommen und äußerten sich auch erfreut über die Resonanz einiger ansässiger Firmenvertreter.
Wolfgang Albert machte darauf aufmerksam, dass es für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht einfach sei, die Asylbewerber in ein Arbeitsverhältnis zu bringen, da viele behördliche Hürden zu bewerkstelligen seien und viele unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt sein müssten. Er berichtete, dass immer mehr Asylbewerber den so genannten "Blauen Pass" bekämen, der ihnen ein Bleiberecht für die nächsten 3 Jahre ermöglicht, und die anerkannten Asylbewerber spätestens dann eine Arbeitsstelle suchen.
Klaus Kornberger erwähnte, dass bereits einige Asylbewerber eine geringfügige Beschäftigung oder Praktikum bei hiesigen Betrieben gefunden haben. Doch auch bei diesen Asylbewerbern sei noch ein hohes sprachliches Defizit vorhanden. Das bestätigten auch die beiden Vertreterinnen der Agentur für Arbeit, Johanna Hantke und Sandra Pfeufer. Das A und O sei die Kenntnis der deutschen Sprache, die für den Einstieg in das Berufsleben unerlässlich sei.
Die beiden Referentinnen gingen auf einige Bedingungen und Voraussetzungen ein wie von Seiten der Arbeitgeber die Einhaltung des Mindestlohns bzw. Vergütung nach Tarif. Sie erläuterten, welche Dokumente von den Asylbewerbern vorgezeigt werden müssen und ab wann ein Asylbewerber für eine Leiharbeitsfirma arbeiten könne. Sie gaben Hinweise zu den Voraussetzungen für eine Hospitation, Praktikum, Pflicht-Praktikum und Probe-Arbeiten. Einen Schwerpunkt bildete die Berufsausbildung. Sie bekräftigten, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ihre "Schützlinge" über den hohen Wert einer Ausbildung und den guten Entlohnungssystemen informieren sollten. Den meisten Asylbewerbern sei dieses System nicht bekannt. Allerdings würden Prognosen darauf hinweisen, dass Ausbildungsverträge mit (jungen) Flüchtlingen aufgrund der Sprachkenntnisse erst ab 2017 realistisch seien. Außerdem erläuterten die Referentinnen mögliche Zuschüsse für Arbeitgeber.

Bei all der Fülle an Informationen ermunterten sie die Arbeitgeber oder deren Vertreter nicht zurück zu schrecken, sondern den direkten Kontakt mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter aufzunehmen. Wolfgang Albert dankte den beiden Referentinnen für ihre Ausführungen.

Im Anschluss daran berichtete er dem Lenkungsteam über die Ankunft neuer Asylbewerber im Gebäude des ehemaligen "Schwarzer Adler", das das Landratsamt angemietet habe. 11 Afghanen und 7 Iraker seien dort untergebracht und werden von den ehrenamtlichen Helfern mit betreut. In der Unterkunft in der Ladestraße seien zudem zurzeit 3 Syrier im Besitz des blauen Passes und haben ihre Zimmer im Container verlassen. Ein neues Zuhause haben sie in Schäftersheim im Klosterhof gefunden.
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Weitere Asylbewerber sind gekommen

Seit Freitag, 18. März 2016, sind weitere 19 Flüchtlinge nach Weikersheim gekommen. Bürgermeister Klaus Kornberger stattete ihnen einen Besuch ab und hieß sie willkommen. Es sind 11 Männer aus Afghanistan und 7 aus dem Irak, die vorher in Mannheim untergebracht waren. Einige von ihnen sprechen schon ein wenig Deutsch. Nun wollen sie Weikersheim kennenlernen und erkunden die Stadt.
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Nächster Termin Kontaktcafé

Am Samstag, 15.10.2016, kann wieder Kontakt zu unseren Asylbewerbern aufgenommen werden. Beim "Kontaktcafé" im katholischen Gemeindehaus ab 14 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger die Männer aus Syrien, Irak und Pakistan kennenlernen.
Der Helferkreis und die freundlichen Asylbewerber freuen sich, wenn viele Menschen kommen, um sich gegenseitig kennenzulernen.

 

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Zwischenbilanz des Lenkungsteams Asyl in Weikersheim

Es ist dem Lenkungsteam Asyl wichtig, sich monatlich auszutauschen, um die konkrete Situation der Asylbewerber zu besprechen und neue Aufgaben zu verteilen. (Das letzte Treffen war am 11. Januar 2016)
Dabei stellt sich immer wieder heraus, dass es sehr hilfreich ist, auf zahlreiche Helferinnen und Helfer, die sich im Helferkreis zu bestimmten Themenbereichen eingetragen haben, zurückgreifen zu können. Weikersheim ist längst in einer zweiten Phase des Aufenthaltes der Asylbewerber. Einer Phase, die viel schwieriger, zumindest aufwändiger zu begleiten ist, als nur das bloße "Willkommen heißen" und der Begleitung des "langen Wartens".
Grund genug eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Erfreulich berichtete der Sprecher des Lenkungsteams, Wolfgang Albert, dass mittlerweile für drei syrische Männer das Asylverfahren positiv beendet wurde und sie ein dreijähriges, uneingeschränktes, Aufenthaltsrecht genießen können. Neben dem zwingend vorgeschriebenen halbjährigen Integrationskurs gilt es nun schnellstmöglich Praktika oder Arbeit zu vermitteln und die Wohnungsfrage zu klären. Eine große Herausforderung bleibt es, den bürokratischen Alltag zu meistern. Ist es für uns als gebürtige Deutsche schon schwierig und die Behördensprache oftmals nur mit größter Mühe zu verstehen, ist es für die Asylbewerber nahezu unmöglich die behördlichen Hürden zu meistern. Durch die zentrale Erfassung und Aufnahme der Asylanträge in Karlsruhe, die beschwerliche Zugfahrt dorthin, wo sie ohne Ortskenntnis um 8.00 Uhr erscheinen müssen, ist es beruhigend, sie von einem ehrenamtlichen Helfer begleitet zu wissen.

Einig war sich das Gremium, dass es wichtig ist, Informationen aus erster Hand zu bekommen. Insbesondere ist es notwendig, einen direkten Kontakt mit der Agentur für Arbeit und vor allem mit dem Jobcenter herzustellen. Dabei ist es unerlässlich, einzelne Informationen über weitere Lebenspläne bei den Asylbewerbern einzuholen. Schwerpunkte bilden hierbei die Fragen nach dem Wohnen und Arbeiten, der deutschen Sprachkenntnisse und geplanten Familienzusammenführungen.

Als nützlich wird es betrachtet, das monatlich stattfindende Kontaktcafé in den jeweiligen Gemeindehäusern fortzusetzen, denn nur durch die Begegnung und den Austausch wird Integration gelingen.

Einig war man sich auch darüber, die beiden Container durch eine einfache Überdachung miteinander zu verbinden. Damit stehen auch die Fahrräder im Trockenen. Die Materialkosten werden vom Spendenkonto "Asyl" getragen und die handwerklichen Arbeiten gemeinsam mit den Asylbewerbern umgesetzt.

Dem Lenkungsteam ist der Informationsfluss mit den weit über 150 Helferinnen und Helfern wichtig, so dass diese in Kürze einen weiteren Helferbrief erhalten.

Um die ehrenamtliche unerlässliche Arbeit weiterhin zu unterstützen, sind nach wie vor Spenden herzlich willkommen, zumal Weikersheim im 2. Quartal 2016 weitere Asylbewerber aufnehmen wird. Hier gilt es konstruktiv den Prozess mit den Verantwortlichen des Landratsamtes zu besprechen und "verträgliche" und vor allem "verkraftbare" Lösungswege zu definieren.

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Abdulhay Almohammad zeigt Bürgermeister Klaus Kornberger stolz seinen Pass.

Das Lenkungsteam berichtet


Im Turnus von 2 Wochen trifft sich das Lenkungsteam zu einer Besprechung. So wurde am vergangenen Montag (30.11.2015) das Willkommens- und Begegnungsfest im evangelischen Gemeindehaus reflektiert und die Aktivitäten der letzten Wochen und Tage besprochen. Der Sprecher des Lenkungsteams, Wolfgang Albert, berichtete, dass viele Bemühungen, den Asylbewerbern beim Asylverfahren und den sich daraus ergebenen Einschränkungen zur Seite zu stehen, an vielen bürokratischen Hürden scheitern. Er bekräftigte dennoch, dass aus dem Helferkreis immer wieder unkomplizierte Hilfe geleistet wird. Erfreulicherweise haben sich mittlerweile auch Bekanntschaften zwischen Weikersheimer Familien und Asylbewerbern entwickelt bis hin zu privaten Einladungen. Um diese Willkommenskultur weiter zu entwickeln und zu festigen wird am Samstag, 12. Dezember in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr im Katholischen Gemeindehaus ein "Kontaktcafé" eingerichtet. Hier können Weikersheim Bürgerinnen und Bürger als auch Asylbewerber erneut Kontakte knüpfen. Sicherlich ist dies auch eine gute Gelegenheit für all jene, die bereits in der Liste des Helferkreises stehen, aber bisher noch nicht gerufen wurden. Des Weiteren freute sich das Lenkungsteam darüber, dass rund 18 Asylbewerber unter der Leitung von Klaus Leimeister ein Fußballtraining absolviert haben. Von der Technikschulung bis hin zum gepflegten Fußballspiel konnten die sportbegeisterten Männer neues erleben. Weiter konnte Wolfgang Albert berichten, dass die Schülermitverwaltung (SMV) des Weikersheimer Gymnasiums Asylbewerber in die Schule eingeladen hatten und dort ins Gespräch kamen. Die Aktion kam so gut an, dass sie mit weiteren Asylbewerbern wiederholt werden soll. Außerdem konnten sich einige Asylbewerber über die Karate-Abteilung in Bad Mergentheim informieren. Sie nutzten die Gelegenheit, sich dort umzuschauen und trainieren bereits dort. Als "Volltreffer" bezeichnet das Lenkungsteam die Tatsache, dass es nun einen "Hot Spot" im Katholischen Gemeindehaus gibt. Über Spendengelder konnte ein Rooter eingebaut werden, so dass es den Asylbewerbern möglich ist, zu ihren Familien auch über das Internet und ihr Handy Kontakt zu halten. Pfarrer Martin Raiser erzählte, dass dies rege genutzt wird. Auch die Möglichkeit, dass dort Billard, Darts und Tischfußball gespielt werden kann, ist für die Asylbewerber ein guter Zeitvertrieb, denn viele beklagen, dass sie nicht arbeiten dürfen. Wolfgang Albert stellte in diesem Zusammenhang eine Liste zusammen, auf der die Berufe der einzelnen Asylbewerber notiert sind und ab wann sie arbeiten dürfen. Einige Unternehmen haben bereits Bürgermeister Klaus Kornberger ihr Interesse bekundet, Asylbewerbern einen Einblick in ihre Firma zu geben und gegebenenfalls eine Tätigkeit für sie zu haben. Weiter sei es hervorzuheben, dass sich der Deutschunterricht nun nach dem jeweiligen Kenntnisstand der Asylbewerber ausrichtet. Das heißt, dass manche sich erst noch das Alphabet aneignen müssen, andere wiederum sich sehr leicht tun und schon gute Fortschritte gemacht haben, die deutsche Sprache zu erlernen. Vertieft werde der offizielle Deutschunterricht noch durch Zusatzunterricht, durchgeführt von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern. Dieser findet direkt im Aufenthaltsraum der Container oder in Räumlichkeiten außerhalb statt. Es wurde beschlossen, dass die Mitglieder des Helferkreises einen "newsletter" in regelmäßigen Abständen bekommen. Zum Schluss teilte Pfarrer Raiser noch den Kontostand des Spendenkontos mit, der dankenswerter Weise mittlerweile einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich aufweist. Aufruf: Da es zwei Schneider und Friseure unter den Asylbewerben gibt, wird eine Nähmaschine und Zubehör gesucht. Einer der Friseure benötigt Handwerkzeug wie Schere, Haartrimmer, etc. Wer Dinge dieser Art abzugeben hat, wendet sich bitte an Wolfgang Albert (Telefon 07934-1470 oder unter helferkreis.asyl@online.de) oder bringt es am Samstag, den 12.12. mit ins "Kontaktcafé". ___________________________________________________________________
Das Weihnachtsfest mit den Asylbewerbern feiern
Beim letzten Treffen des Lenkungsteams wurde angeregt, das Weihnachtsfest möglicherweise gemeinsam zu feiern. Wer unter den Weikersheimer Bürgerinnen und Bürgern mag, kann Asylbewerber einladen, um mit ihnen die Feiertage zu verbringen. Dabei geht es weniger darum, sich gegenseitig zu beschenken, sondern vielmehr darum, ein paar gemeinsame Stunden zu verbringen. Denn an diesen 4 Tagen, an denen kein Geschäft offen hat, könnte es für die Asylbewerber doch recht einsam werden. Potentielle Gastgeber setzen sich bitte mit Wolfgang Albert in Verbindung (Telefon 07934-1470 oder unter helferkreis.asyl@online.de). Auch in der Gemeinschaftsunterkunft wird das Interesse der Asylbewerber für solch eine Begegnung erfragt um den ersten Kontakt herstellen zu können. ___________________________________________________________________

Tolles Fest gefeiert

Das Begegnungsfest hat auch dem Journalisten der Fränkischen Nachrichten gefallen. Hier der Bericht.

Asylbewerber in der Gemeinschaftsschule

4 Asylbewerber wurden von der Gemeinschaftsschule zu einem Gespräch eingeladen. Hier finden Sie den Zeitungsbericht.

Willkommens- und Begegnungsfest mit den Asylbewerbern

Gemeinsames Treffen zwischen Bürgerschaft und Asylbewerber am Samstag, 21. November, 14.00 bis ca. 17.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus.

Seit einigen Wochen sind nun schon die Asylbewerber aus Syrien, dem Irak und Pakistan in Weikersheim. Wir begegnen ihnen auf der Straße, im Supermarkt oder am Marktplatz aber hatten vielleicht noch keine Gelegenheit mit ihnen zu sprechen. Das Lenkungsteam organisiert nun gemeinsam mit den Asylbewerbern einen Nachmittag für die Bürgerschaft, um sich kennenzulernen und auszutauschen. Dafür ist dieser Nachmittag eine gute Möglichkeit. Hier und da hat es schon Begegnungen gegeben. Etwa beim Weltmissionstag am 25.Oktober im Katholischen Gemeindehaus. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem Helferkreis geben Deutschunterricht und lernen so die Menschen mit ihren Nöten kennen. Oder beim Konzert mit Friend'n Fellow am 30. Oktober im Jeunesses Keller, wohin die Asylbewerber eingeladen wurden. Das Lenkungsteam lädt nun alle Interessierten recht herzlich zu diesem Willkommensnachmittag ein. Geplant ist, einige Männer mit ihren jeweiligen Lebensgeschichten vorzustellen. Für Übersetzung ist gesorgt.
Das Lenkungsteam bittet für dieses Begegnungsfest um Kuchenspenden. Bitte dafür vorab Kontakt mit Margret Beck aufnehmen, Telefon: 7440.

Mut machende Begegnung

Von Begegnung handelte der Gottesdienst am vergangenen Sonntag in der katholischen Kirche. Wie immer am Weltmissionssonntag (25.10.2015) gestaltete ein Team der Weikersheimer EineWelt Gruppe den Gottesdienst mit und lud anschließend zu einem Essen ins Gemeindehaus ein. Frauen des Helferkreises für Flüchtlinge waren durch die Presse darauf aufmerksam geworden und fragten an, ob nicht die Flüchtlinge dazu kommen könnten. Das fanden alle eine Superidee! Der Einkauf wurde verdoppelt, das Kochteam vom Helferkreis ergänzt und Punkt 12 Uhr war alles bereitet! Und alle Flüchtlinge kamen: freudig, freundlich lächelnd, manche auch unsicher, und einige versuchten schon ein wenig Deutsch zu sprechen: Guten Morgen! Wie geht es Ihnen? Dankeschön! Das Gemeindehaus war bis auf den letzten Platz besetzt, viele Nationen waren friedlich beim Essen vereint! Man kam sich nahe - Unsicherheiten und Ängste wurden so auf beiden Seiten abgebaut! Der Pfarrer spendierte die Getränke, und dank der Großzügigkeit der vielen zahlenden Gäste, die sich eingefunden hatten, wurden die Ausgaben völlig gedeckt. Ein großer Dank gilt dem Kochteam unter der Leitung von Gisela Dittkuhn und Anne Bohn, die sich spontan auf die Idee des Miteinanders eingelassen haben und Großartiges geleistet haben; dem Helferkreis mit Nicole Floeder und Anne Bock, die diese Begegnung initiiert und auch tatkräftig mitgeholfen haben.
Text und Bild: Barbara Hofmann

Kleider wurden gespendet

Das Lenkungsteam informiert:
Dem Spendenaufruf des Lenkungsteams Asyl sind viele Weikersheimer Bürger gefolgt. Nahezu überwältigt standen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im evangelischen Gemeindehaus vor der abgegeben Winterbekleidung am Freitag, 23.10.2015. Die Pullover, Winterjacken und Schuhe wurden entsprechend sortiert und bereits am vergangenen Freitag kamen die Asylbewerber ins Gemeindehaus um sich die benötigte Kleidung auszusuchen. Sie zeigten sich allesamt sehr erfreut und bedankten sich per Handschlag bei den Ehrenamtlichen. Das Lenkungsteam dankt ebenfalls allen für ihre Kleiderspende. Auf Grund der Fülle des Angebotes kann von weiteren Kleiderspenden im Moment abgesehen werden.
Über Geldspenden auf das Konto "Asyl-Hilfe Weikersheim" (IBAN: DE16623914200066519055; BIC: GENODES1VVT) würden wir uns weiterhin sehr freuen.

Was die Asylsuchenden benötigen

60 Asylsuchende sind in Weikersheim angekommen. Sie fühlen sich hier willkommen und schätzen die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger. Zurzeit benötigen die Männer warme Winterjacken, Jeans in der Größe 46 bis 54 oder S, M bis XL und Winterschuhe in den Größen 41 bis 45. Diese können im Evangelischen Dekanat in der Bahnhofstraße 19 zu den Öffnungszeiten Montag - Freitag 8.30 Uhr - 11.30 Uhr Montag und Mittwoch 14 Uhr - 16 Uhr abgegeben werden.

Wer gerne einen Betrag spenden möchte, kann dies über die Katholische Kirchengemeinde Weikersheim tun. Sie ist auch autorisiert, eine Spendenquittung auszustellen. Katholische Kirchengemeinde Betreff: Asylhilfe Weikersheim Volksbank Vorbach-Tauber eG IBAN: De 16 623 91420 00 66 519 055

Ich möchte helfen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Ihrem Eintrag in die Helferlisten am 27.08.2015 während des Vereinsinformationsabends oder am 09.09.2015 während der Bürgerversammlung haben Sie die Bereitschaft signalisiert sich aktiv für das Miteinander und die Integration der Asylsuchenden einzusetzen. Vielen Dank für Ihr Engagement und willkommen im Helferkreis!

Wer bei den Informationsabenden nicht dabei sein konnte, aber dennoch mithelfen möchte, füllt bitte auch den nebenstehenden Fragebogen zum herunterladen aus. Im Anschluss an diese Veranstaltungen wurde ein Lenkungsteam gebildet, welches als Schnittstelle zwischen Behörden (dem Landkreis, vertreten durch das Landratsamt-Main-Tauber-Kreis), der Stadt Weikersheim, den Asylsuchenden und Ihnen, den ehrenamtlichen Helfern, die möglichen Unterstützungsleistungen koordiniert und zum Teil auch selbst übernimmt. Als Sprecher des Lenkungsteams fungiert Wolfgang Albert, sein Stellvertreter ist Ludwig Eckert. Für die Stadt sind Bürgermeister Klaus Kornberger und Hauptamtsleiter Thomas Schimmel vertreten. Vonseiten der Kirche sind Frau Dekanin Renate Meixner, Pfarrer Burkhard Keck und Pfarrer Martin Raiser im Gremium.

Um einen Überblick über das Potential innerhalb des Helferkreises zu erlangen und dieses bei Bedarf zielgerichtet abzurufen, wurde der folgende Fragebogen entwickelt, welcher die zurzeit bekannten Einsatzgebiete erfasst. Die Beantwortung der Fragen ist optional, und die gegebenen Antworten können jederzeit geändert oder widerrufen werden. Manche der Aktivitäten sind nur als Angebot an die Asylsuchenden zu sehen. Sie werden erst umgesetzt, wenn ein Interesse ihrerseits bekundet wird. Sie sind herzlich eingeladen, weitere Aktivitäten, zum Beispiel im Rahmen von Vereinsangeboten, vorzuschlagen. Ihre Vorschläge werden in einem Aktivitäten-Katalog erfasst und je nach Zusammensetzung und Interessenlage der Zielgruppe umgesetzt. Hinweise zum Versicherungsschutz als Helfer Während Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit sind Sie gesetzlich haftpflicht- und unfallversichert. Hinweise zum Ausfüllen und Rücksenden des Fragebogens Das computergestützte Formular des Fragebogens im pdf Format kann am PC ausgefüllt, gespeichert und ausgedruckt werden. Bei längeren Texteingaben passen sich die Formularfelder automatisch an.
Der ausgefüllte Fragebogen kann als pdf-Datei per E-Mail an helferkreis.asyl@online.de zurückgeschickt werden. Alternativ kann das ausgedruckte Formular ans Rathaus zurückgegeben oder zurückgesandt werden. Information zur Datenverarbeitung Die gewonnenen Daten werden elektronisch weiterverarbeitet und dem Lenkungsteam sowie dem für die Betreuung verantwortlichen Personenkreis bei Bedarf zur Organisation der Unterstützungsleistungen zur Verfügung gestellt. Die erhobenen Daten werden nur zu dem oben angegeben Zweck verarbeitet und nach Wegfall des Bedarfs oder Ihres Ausscheidens aus dem Helferkreis gelöscht. Mit Abgabe des Fragebogens stimmen Sie der zweckgebundenen Nutzung der Daten zu.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Wolfgang Albert