Spiele - Tanz-Nachmittag

Samstag, 21.04 14 Uhr evangelisches Gemeindehaus - die Veranstaltungsgruppe Helferkreis Asyl hatte eingeladen, um einen Nachmittag mit Müttern und Kindern zu verbringen.

Der Einladung gefolgt waren 8 Frauen und ihre Kinder aus Weikersheim und Teilorten sowie drei weitere Mütter und Kinder aus Creglingen, Bieberehren und Niederstetten. Beim letzten Treffen hatte man sich gemeinsam mit den Frauen auf einen Tanznachmittag geeinigt. Zu Beginn wurde eine Aufwärmrunde mit der ganzen Gruppe gemacht, darauf folgte ein Bewegungslied von Volker Rosin, was vor allem bei den Kindern fiir Spaß und gute Laune sorgte. Nach dieser körperlichen Leistung war erst einmal eine Stärkung notwendig, die in Form von Kaffee und leckerem mitgebrachtem Gebäck der arabischen Frauen bestand. Die Kinder nutzten die Zeit für Spiele und malen, während die Mütter den Austausch untereinander und mit den deutschen Frauen genossen. Gestärkt ging es anschließend über in den arabischen Tanzteil für den Nachmittag. Schnell merkte man, wie geübt die eine oder andere Tänzerin war. Für uns Einheimische waren manche Schrittkombinationen eine große Herausforderung, was jedoch der Freude an der Bewegung keinen Abbruch tat. Nach zwei unterhaltsamen Stunden trennte sich die Gruppe mit der Gewissheit, dass diese Treffen einen festen Bestandteil im Helferkreis haben werden. Und wer weiß, vielleicht kommt bei der nächsten Einladung die eine oder andere Frau aus Weikersheim mit dazu, um Teil dieser wunderschönen Gemeinschaft zu werden?
Alle Frauen würden sich sehr freuen!

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Integrationsmanagerin der Stadt Weikersheim

Seit Mitte November ist Frau Judith Hauf als Integrationsmanagerin bei der Stadt Weikersheim tätig. Frau Hauf ist Ansprechpartnerin für die Flüchtlinge, die in Weikersheim leben, als auch für die ehrenamtlich engagierten Personen bei Fragen rund um das Thema Asyl.

Frau Hauf ist wie folgt zu erreichen: zu den Sprechzeiten im Rathaus im Besprechungszimmer Bauamt, 2. Stock
Dienstags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Mittwochs von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Außerhalb der Sprechzeiten nimmt sie auch Termine außer Haus wahr, dann besteht die Möglichkeit Frau Hauf per Handy unter der Telefonnummer 0151/53567058 oder per E-Mail unter Judith.hauf@main-tauber-kreis.de zu erreichen.
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Spiele-Rede-Nachmittag der Veranstaltungsgruppe Helferkreis Asyl

Am Samstag, 03.03.2018 um 14 Uhr war es endlich soweit. Im evangelischen Gemeindehaus Weikersheim trafen sich 6 Flüchtlingsfrauen mit ihren Kindern unterschiedlichen Alters. Anlass war zusammen mit den "Kümmerern", die bereits in den Familien helfen, sowie Frauen, die Interesse haben neue Menschen kennen zu lernen, eine schöne gemeinsame Zeit bei Spiel, Kaffee/Tee und Gebäck mit einander zu verbringen.

Begonnen wurde der Nachmittag mit einem Kennenlernspiel im großen Kreis - sofort war das Eis gebrochen und es fand dabei ein reger Austausch statt. Im Anschluss wurden verschiedene Spiel- und Maltische aufgestellt an denen die Kinder schnell ihre Lieblingsstation fanden und mit großer Freude und harmonisch miteinander spielten. Während dessen konnten die Mamas mit deutschen Frauen im Nebenzimmer bei Getränken und Gebäck ihre Sprachkenntnisse anwenden und ausgelassen miteinander lachen und den Kontakt genießen. Schnell wurde der Wunsch nach Wiederholung eines solchen Nachmittages geäußert - dem die Veranstaltungsgruppe aus dem Helferkreis Asyl selbstverständlich gerne nachkommen will. Die Frauen hatten auch noch andere gute Ideen, was bei weiteren Treffen unternommen werden könnte. Neugierig geworden? Dann einfach nach der Ankündigung für den nächsten Nachmittag Ausschau halten, vorbeikommen und mitmachen!

Herzlichst die Veranstaltungsgruppe vom Helferkreis Asyl______________________________________________________________

Abbau der Containeranlage in Weikershei

Wie bereits im August in den Weikersheimer Nachrichten angekündigt, wurde nun mit dem Abbau der Containeranlage in der Schillerstraße konkret begonnen. Bereits im Oktober 2015 hatten Bürgermeister Klaus Kornberger und das Landratsamt angekündigt, dass die Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber nicht länger als zwei Jahre lang aufgestellt sein wird.
Damals kamen 70 Flüchtlinge nach Weikersheim, von denen eine Vielzahl zwischenzeitlich in eigenen Wohnungen in Weikersheim und Teilorten leben.
(17. Oktober 2017)
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Paten gesucht

Viele der Asylbewerber bleiben auch nach Ihrer Anerkennung, d.h. nachdem entschieden wurde, dass ihr Asylantrag für 1 oder 3 Jahre anerkannt wurde, in Weikersheim und Umgebung. Teilweise kommen die Familien jetzt zu den Ehemännern hinzu. Durch den Umzug in eine eigene Wohnung kommen einige Behördengänge rund um die Anmeldung oder zur Krankenkasse auf die Asylbewerber zu. Hierbei brauchen Sie unsere Unterstützung. Aus diesem Grund sucht der Helferkreis Asyl Personen, die bereit sind eine Patenschaft für eine spezielle Familie oder einen Einzelmann zu übernehmen. Wie intensiv der Kontakt zum "Patenkind" ist, entscheidet jeder Pate selbst. Wichtig wäre es, dass möglichst alle anerkannten Asylbewerber einen einheimischen Ansprechpartner hätten. Gerade durch den intensiven Kontakt zu Einzelpersonen kann Integration leichter gelingen, im gemeinsamen Gespräch können die Deutschkenntnisse geübt werden, im Zusammensein lernen wir viel über unsere verschiedenen Kulturen. Ein Gewinn für beide Seiten.Unterstützung erhalten alle "Kümmerer" vom Helferkreis Asyl.
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Lenkungsteam und potenzielle Arbeitgeber haben sich informiert

Bei der letzten Zusammenkunft des Lenkungsteams Anfang April 2016 waren zwei Vertreterinnen der Agentur für Arbeit eingeladen, um sich über die Arbeitsmöglichkeiten für die Asylbewerber zu informieren. Dazu waren auch Weikersheimer Unternehmer eingeladen.

Bürgermeister Klaus Kornberger und der Sprecher des Lenkungsteams, Wolfang Albert, hießen die Mitglieder des Lenkungsteams als auch die Referentinnen und Vertreter der heimischen Wirtschaft herzlich willkommen und äußerten sich auch erfreut über die Resonanz einiger ansässiger Firmenvertreter.
Wolfgang Albert machte darauf aufmerksam, dass es für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht einfach sei, die Asylbewerber in ein Arbeitsverhältnis zu bringen, da viele behördliche Hürden zu bewerkstelligen seien und viele unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt sein müssten. Er berichtete, dass immer mehr Asylbewerber den so genannten "Blauen Pass" bekämen, der ihnen ein Bleiberecht für die nächsten 3 Jahre ermöglicht, und die anerkannten Asylbewerber spätestens dann eine Arbeitsstelle suchen.
Klaus Kornberger erwähnte, dass bereits einige Asylbewerber eine geringfügige Beschäftigung oder Praktikum bei hiesigen Betrieben gefunden haben. Doch auch bei diesen Asylbewerbern sei noch ein hohes sprachliches Defizit vorhanden. Das bestätigten auch die beiden Vertreterinnen der Agentur für Arbeit, Johanna Hantke und Sandra Pfeufer. Das A und O sei die Kenntnis der deutschen Sprache, die für den Einstieg in das Berufsleben unerlässlich sei.
Die beiden Referentinnen gingen auf einige Bedingungen und Voraussetzungen ein wie von Seiten der Arbeitgeber die Einhaltung des Mindestlohns bzw. Vergütung nach Tarif. Sie erläuterten, welche Dokumente von den Asylbewerbern vorgezeigt werden müssen und ab wann ein Asylbewerber für eine Leiharbeitsfirma arbeiten könne. Sie gaben Hinweise zu den Voraussetzungen für eine Hospitation, Praktikum, Pflicht-Praktikum und Probe-Arbeiten. Einen Schwerpunkt bildete die Berufsausbildung. Sie bekräftigten, dass die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ihre "Schützlinge" über den hohen Wert einer Ausbildung und den guten Entlohnungssystemen informieren sollten. Den meisten Asylbewerbern sei dieses System nicht bekannt. Allerdings würden Prognosen darauf hinweisen, dass Ausbildungsverträge mit (jungen) Flüchtlingen aufgrund der Sprachkenntnisse erst ab 2017 realistisch seien. Außerdem erläuterten die Referentinnen mögliche Zuschüsse für Arbeitgeber.

Bei all der Fülle an Informationen ermunterten sie die Arbeitgeber oder deren Vertreter nicht zurück zu schrecken, sondern den direkten Kontakt mit der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter aufzunehmen. Wolfgang Albert dankte den beiden Referentinnen für ihre Ausführungen.

Im Anschluss daran berichtete er dem Lenkungsteam über die Ankunft neuer Asylbewerber im Gebäude des ehemaligen "Schwarzer Adler", das das Landratsamt angemietet habe. 11 Afghanen und 7 Iraker seien dort untergebracht und werden von den ehrenamtlichen Helfern mit betreut. In der Unterkunft in der Ladestraße seien zudem zurzeit 3 Syrier im Besitz des blauen Passes und haben ihre Zimmer im Container verlassen. Ein neues Zuhause haben sie in Schäftersheim im Klosterhof gefunden.
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