Klavierabend mit Martin Stadtfeld

Klavierabend mit Martin Stadtfeld
Der Klavierabend mit Martin Stadtfeld am 30. Mai 2020 im Rittersaal auf Schloss Weikersheim musste leider wegen der Corona-Krise abgesagt werden. Die Verordnungen machen diesen Klavierabend leider nicht möglich. Das Kulturamt bedauert diese Absage sehr. Einen Ersatztermin gibt es nicht.

Lange bevor überhaupt jemand eine Ahnung von einer Pandemie hatte, begannen die Vorbereitungen für die nunmehr 13. Skulpturen.SCHAU! in Weikersheim.
Da diese Ausstellung im Freien gezeigt wird, werden die Plastiken der Würzburger Künstlerin Angelika Summa wie geplant zum 17. Mai in der Stadt aufgestellt. Eine Vernissage wird es aufgrund den aktuellen Abstandsbeschränkungen nicht geben. Angedacht ist eine Finissage.
Bislang wurde das Figürliche ins Zentrum der Skulpturen.SCHAU! gestellt. Dieses Mal wurde eine Künstlerin ausgewählt, die abstrakt arbeitet. Angelika Summa nutzt in vielfältiger Weise Metall, Draht, Edelstahl, Kupfer als auch Eisen und daraus entstehen transparent-abstrakte Skulpturen. In Kugelformen verdichtet sie Lineamente zu Raumkörpern, die sie auch als Wandobjekte konzipiert. Sie arbeitet mit industriell vorgefertigten Materialien wie Drähten, Rohren, Stahlbändern, Seilen aus Metall und kommt damit zu fast organisch wirkenden Formen. Sie setzt textile Techniken, z.B. des Verknüpfens ein und bringt die Strukturen der Metallgeflechte in einen spannungsvollen Gegensatz zur technoiden Oberflächenglätte des Materials. Die Schwere des Materials hebt sie durch die Leichtigkeit der offenen Struktur ihrer Gebilde auf!
Angelika Summa wurde 1952 in Bayreuth geboren. Sie gehört zu den ständigen Künstler*innen im Malerfürstentum Neu-Wredanien und ist Mitherausgeberin der Zeitschrift „Nummer“. Sie ist seit 1986 als freischaffende Künstlerin tätig. Bis 1991 studierte sie Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik. 1995 erhielt sie den Kulturförderpreis der Stadt Würzburg und 2014 den Kunstpreis der Stadt Würzburg.
Angelika Summa, die zahlreiche Arbeiten für den öffentlichen Raum geschaffen hat, lebt und arbeitet in Würzburg.
Die Ausstellung wird bis zum 21. September zu sehen sein. Ein Rundweg führt wie gewohnt zu den einzelnen Plätzen mit den Arbeiten der Künstlerin. Eine kleine Katalogbroschüre wird ebenfalls wieder herausgegeben.


TauberPhilharmonie

TauberPhilharmonie reagiert auf Corona-Pandemie
Konzerte werden abgesagt und verschoben – KulturPeriskop vernetzt die Bürger*innen in der Region digital.
Die Bundesregierung und die Länder haben sich am 15.04.2020 auf ein Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 verständigt. Aus diesem Grund hat sich die TauberPhilharmonie entschieden, ihre geplanten Konzerte und Veranstaltungen zunächst bis einschließlich 31. Juli 2020 abzusagen oder zu verschieben. Alle Infos zu möglichen Ersatzterminen und Kartenrückgabe gibt es auf tauberphilharmonie.de. Bereits gekaufte Karten für Veranstaltungen ab dem 01. August 2020 behalten bis auf Weiteres ihre Gültigkeit. Sobald das Land Baden-Württemberg genauere Richtlinien für kulturelle Veranstaltungen vorlegt, entscheidet das Team der TauberPhilharmonie, wie es weitergeht und welche Möglichkeiten sich dem Haus bieten. Als Konzert- und Veranstaltungshaus für die Region ist die TauberPhilharmonie sich der verbindenden Kraft von Kultur in dieser besonderen Zeit bewusst, weshalb das Team um Intendant Johannes Mnich hofft, den Betrieb in verantwortungsbewusstem Rahmen baldmöglichst wieder aufzunehmen. ,,Wir appellieren an die verantwortlichen Behörden, Klarheit in Bezug auf die Rahmenbedingungen für Kulturveranstaltungen zu schaffen", so Johannes Mnich. ,,Mitte August steht zum Auftakt unseres von der Beauftragten für Kultur und Medien geförderten Beethovensommers die 9. Sinfonie auf dem Programm. Es wäre für uns eine große Freude, mit diesem völkerverbindenden Werk unser Haus in angemessener Weise wiederzueröffnen", sagt der Intendant.
KulturPeriskop erfreut sich großer Beliebtheit
Zwischenzeitlich hat die TauberPhilharmonie ein digitales Format namens KulturPeriskop auf die Beine gestellt, das über Social Media Menschen in der Region miteinander vernetzt und neben KulturTipps auch Ideen für Kreatives, zum Kochen oder den nächsten Spaziergang bietet. ,,In Zeiten der Corona-Krise versuchen wir, mit neuen Formaten und Ideen Kultur in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen", sagt Intendant Johannes Mnich. ,,Eine Vielzahl von Konzert- und Opernhäusern ermöglicht das Streamen von Veranstaltungen - wir machen Vorschläge, sagen, was sich lohnt und geben spannende Zusatzinformationen zu Inhalt und Interpretierenden."
Darüber hinaus ist jeder und jede aufgerufen, sich zu beteiligen - durch Ideen und Beiträge in Bild, Ton und Wort. So schafft das Haus auch in Zeiten von Kontakteinschränkungen ein Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit. Um das KulturPeriskop möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, entsteht auf der Homepage der TauberPhilharmonie ein Blog mit allen Fotos, Videos und Informationen, der auch über die Corona-Pandemie hinaus bestehen bleiben soll. Die aktuelle Lage ist auch für die TauberPhilharmonie eine große finanzielle Herausforderung. Um die kulturelle Vielfalt in der Region über die Pandemie hinaus zu gewährleisten, freut sich das Team über Spenden, beispielsweise auch in Form des Verzichts einer Rückerstattung bereits gekaufter Karten. Spendenkonto: DE73 62391420 0068 7920 00 / Betreff: KulturSolidaritaet
Folgende Veranstaltungen fallen ersatzlos aus:
25.04.2020 Ennio Marchetto
10.05.2020 Castalian String Quartet
16.-17.05.2020 Kamermusikfestival »virtuos!« (Matinée und Paganini)
22.05.2020 A Starry Night
 Die Erstattung bereits gekaufter Karten erfolgt für Online-Käufe automatisch. Wer Karten vor Ort in einer Vorverkaufsstelle gekauft hat (EC- und Barzahlung), muss telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit der jeweiligen Vorverkaufsstelle aufnehmen.

Folgende Veranstaltungen werden/wurden verschoben:
14.03.2020 Varieté-Abend/Ersatztermin 11.09.2020
19.03.2020 Vision String Quartet/Ersatztermin 05.11.2020
02.05.2020 Die Altneihauser Feierwehrkappell’n /Ersatztermin 16.01.2021
08.05.2020 Heinrich del Core/Ersatztermin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
17.05.2020 Kinderkonzert "Peter und der Wolf" / Ersatztermin: 16.05.2021
Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Falls Sie die Alternativtermine nicht wahrnehmen können oder Sie Ihre Karten zurückgeben möchten, schreiben Sie unter Angabe der Bestellnummer eine E-Mail an die Verkaufsstelle, in der Sie Ihre Karten besorgt haben.

Schloss Weikersheim

Sommerbepflanzung ist im Werden
Schlossgarten und Rittersaal können bestaunt werden
Bei warmen Temperaturen lockt ein Rundgang durch den Schlossgarten - viele Besucher haben in den letzten Tagen dieses Angebot bereits genutzt. Unsere Schlossgärtnerinnen und ihr Team pflanzen derzeit Meter um Meter rund 20.000 Sommerblumen in die Rabatten und bald werden auch die südländischen Kübelpflanzen, etwa unsere Zitronenbäumchen, wieder den barocken Lustgarten zieren. Auch das Tor zum Schloss steht wieder offen. Allerdings können wir zur Zeit nur den Rittersaal mit der vorgelagerten Tafelstube zeigen und auch noch keine Führungen anbieten.
Unsere Öffnungszeiten: 10 - 17.30 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr).


Neuerscheinung: Der Weikersheimer „Ruin –Garten“
Ein „Ruingarten" mit einem Lusthaus in Form einer künstlichen Ruine gehörte seit 1741 zum Weikersheimer Schloss. Hinein in die Geschichte des Hohenloher Grafenhauses stellt sie ein neues Buch von Helmut Wörner, Mitarbeiter im Hohenloher Zentralarchiv Neuenstein. Detailliert und trotzdem angenehm zu lesen präsentiert er spannende Ergebnisse seiner Forschungen.
„Vor dem unteren Tor", dort, wo heute die Orgelbaufirma Laukhuff ihren Sitz hat, ließ Graf Albrecht Ludwig Friedrich den „Ruin" errichten. Das Geld allerdings kam von seiner Frau, der Herzogin Christian Louise.
Es wurde ein repräsentativer Bau mit gut 200 Quadratmetern und zwei Türmen, verbunden mit einer Galerie. Neben Saal und Küche zählte er sechs Zimmer, Inventar und Geschirr verrieten Stilempfinden und Wohlstand. Helmut Wörner berichtet ausführlich auch vom weiteren Schicksal des "Ruin". Als herrschaftliches Bauwerk blieb er erhalten, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer repräsentativen Villa ausgebaut und im April 1945 vollständig zerstört. Bauliche Reste sind nicht erhalten, das neu erschienene Buch erhält das Andenken nun angemessen lebendig.
Erhältlich ist das Buch „Helmut Wörner: Der 'Ruin' als herrschaftlicher Lustgarten und seine illustre Geschichte" in Weikersheim an der Schlosskasse und bei „Buch und Papier" zum Preis von 7,95 Euro, ebenso im Buchhandel.

34. Hohenloher Kultursommer – Absage des Festivals

Keine Konzerte in diesem Jahr
66 Konzerte mit 116 Solisten und Ensembles, an 53 unterschiedlichen Spielstätten, verteilt auf fünf Landkreise, waren für die 34. Spielzeit des Musikfestivals Hohenloher Kultursommer geplant.
Aufgrund der derzeitigen, durch die Corona-Virus-Pandemie verursachten Situation sieht sich die Kulturstiftung Hohenlohe gezwungen, das Musikfestival in Gänze abzusagen. Aus Gründen der Vorausplanung und aus Gründen des Schutzes von Publikum und Mitwirkenden musste diese Entscheidung jetzt gefällt werden. Die Kulturstiftung bedauert die Konzertabsagen sehr – gleichwohl hinsichtlich des Publikums als auch in Bezug auf die Künstler und Ensembles.
Ein finanzieller Schaden ist derzeit noch nicht abschätzbar. Der Hauptsponsor Sparkasse, im Verbund der Sparkassen Hohenlohekreis, Schwäbisch Hall und Main-Tauber, hat bereits signalisiert, den Hohenloher Kultursommer auch ohne Live-Veranstaltungen finanziell zu unterstützen, um die Fixkosten zu minimieren.
Alle Veranstaltungen sollen nachgeholt werden. Einige der Konzerte werden voraussichtlich in die Herbst- und Wintermonate verlegt, der Großteil allerdings auf die nächste Spielzeit im Sommer 2021. So wird das Eröffnungskonzert vom 6. Juni 2020 mit denselben Musikern und demselben Programm am 5. Juni 2021 zu erleben sein. Auch das Musikfest auf Schloss Weikersheim vom 4. Juli 2020 wird komplett auf das nächste Jahr verschoben: Europa wird dann am 5. Juli 2021 musikalisch thematisiert. Weitere Konzerte wurden ebenfalls bereits verlegt. Aktuelle Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite www.hohenloher-kultursommer.de sowie auf www.reservix.de.
Bei einer Verlegung der Konzerte, auch auf das neue Jahr, behalten die Karten und Plätze ihre Gültigkeit. Auch die Menübestellungen für das Musikfest Weikersheim bleiben fest reserviert. Besonders die Künstler und Ensembles freuen sich, wenn die Eintrittskarten behalten werden. Selbstverständlich bietet die Kulturstiftung aber die Möglichkeit, die Kartenpreise dennoch zurückzuerstatten. Gerne kann dies in Form eines unbegrenzt gültigen Gutscheins erfolgen oder die Konzertbesucher verzichten auf eine Erstattung und spenden Ihre Karten, um somit die Kulturstiftung Hohenlohe zu unterstützen.
In den kommenden Tagen und Wochen werden alle Kunden kontaktiert und über eventuelle Absagen oder Verlegungen informiert. Bei Online-Kartenkäufen über Reservix bittet die Kulturstiftung, sich mit dem Kundenservice von Reservix in Verbindung zu setzen. Bei erworbenen Karten über Vorverkaufsstellen sollten sich die Kunden an den entsprechenden Ticketshop wenden, um eine Rückabwicklung in die Wege zu leiten.
Für die bereits verlegten Konzerte können weiterhin Karten erworben werden, der Vorverkauf erfolgt bis zum Ende der nächsten Spielzeit durchgängig.

Karten und weitere Informationen gibt es bei der Geschäftsstelle in Künzelsau, Tel 07940/18-348, ggf. an der Abendkasse oder auch im Internet: Platzgenau buchen unter www.hohenloher-kultursommer.de oder www.reservix.de

Foto.SCHAU!

Nach den letzten beiden erfolgreichen Fotoausstellungen auf dem Marktplatz wird in diesem Jahr im Oktober wieder eine Ausstellung gezeigt. Für dieses Jahr wurde das Thema „Stille“ ausgewählt. In Zeiten von Reizüberflutung und Informationsüberfluss soll dieser Schwerpunkt einen Gegenpol bilden.
Wer dazu ein Foto einreichen möchte, kann dies gerne an Astrid Hackenbeck vom Kulturamt richten.E-Mail-Adresse lautet: Astrid.Hackenbeck@tauberphilharmonie.de
Einsendeschluss ist der 17. August 2020