In bester Tradition eines Polt und Valentin

Andreas Martin Hofmeir, Mitbegründer der Kultband „LaBrass­Banda“, kommt am 20. Oktober zu einer kabarettistisch-musikalischen Lesung nach Weikersheim

Der Musiker, Autor und Kabarettist Andreas Martin Hofmeir gewann als erster Tubist überhaupt den ECHO Klassik als „Instrumentalist des Jahres“. Er ist Professor am Mozarteum in Salzburg und war Gründungsmitglied der bayerischen Kultband LaBrassBanda. Jetzt besinnt sich das 37jährige Multitalent wieder auf seine kabarettistischen Wurzeln!
Das Kabarett lässt ihn einfach nicht los! Nach vielen Jahren mit der mehrfach ausgezeichneten Musikkabarettgruppe „Star Fours“ und dem Theaterkabarett „Die Qualkommission“ wählt Andreas Martin Hofmeir zur Abwechslung die Lesevariante: In seinem trockenen Stil liest er aus seinen Erfahrungen als Tubist und Weltreisender, in epischer Breite und lyrischer Würze und nennt das ganze „Kein Aufwand - Schrecklich wahre Geschichten und Musik aus meinem Leben mit der Tuba". Das macht er gespickt mit bayerischem Humor, irrwitzigen Geschichten und viel Selbstironie. Dazu gibt’s brasilianische, ungarische und argentinische Musik aus der Tuba, begleitet von André Schwager an der Gitarre.
In bester Tradition eines Gerhard Polt oder Karl Valentin schildert er seinen Kampf mit dem Instrument, dem ungeliebten Üben, die Schwierigkeiten beim Reisen, den plötzlichen Zusammenprall des Landburschen mit der Großstadt Berlin und seinem hauseigenen Einbrecher Jürgen. Nach diesem Abend darf sich jeder mal ein bisschen als Tubist fühlen.
Diese tragikomische und atmosphärische Mixtur hat sich aus dem Stand als Erfolgsprogramm entpuppt, so entwaffnend und witzig sind die allesamt wahren Geschichten, so verträumt und mitreißend virtuos die Musik! Andreas Martin Hofmeir ist leidenschaftlicher Botschafter seines Instruments. Die Zuschauer sind landauf landab restlos begeistert. Und so jubelt auch die Presse: „Hofmeir ist ein begnadeter Geschichtenerzähler.“ (Augsburger Allgemeine)  „Da ist er wieder: dieser hintersinnige, verquer-philosophische, valentineske Humor, der manchmal melancholisch daherkommt. Bei den Zuschauern kam die gelungene Mischung bestens an.“ (Süddeutsche Zeitung). „Das ist große Kunst“ (Landshuter Zeitung). Die Lesung findet in Kooperation mit der Stadtbücherei statt.

Info:
Freitag, 20. Oktober 2017, Jeunesses Keller im Schloss,
Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt: 20 €, erm. 17 €/ Abendkasse: 23 €, erm. 20 €
Karten online unter www.weikersheim.de,
beim Tourismus-Amt (07934-102-55) und bei den
Fränkischen Nachrichten in Bad Mergentheim

Kabarett in Laudenbach

„DAS EICH" Stefan Eichner, Comedian, Entertainer und Parodist zum Jubiläum in der Zehntscheune

Mit Stefan "DAS EICH" Eichner kommt am 27. Oktober 2017 Frankens entspanntester Exportschlager mit seinem Programm "Der Schwachsinn galoppiert" zum 10 jährigen  Kabarettjubiläum in die Zehntscheune nach Laudenbach.
Als Gast und Meister seines Fachs gastiert ein mehrfach ausgezeichneter Künstler aus dem fränkischen Kulmbach im Vorbachtal. Der Schwachsinn hat seinen Namen! "DAS EICH" - als "entspannter Franke" unterwegs - missioniert den Rest der Menschheit! Es scheint, als sei die ganze Welt aus den Fugen geraten. Daher sieht sich "DAS EICH" gezwungen dagegen anzugehen, ob beim Einkaufen, auf dem Spielplatz, beim Fernsehen oder beim Wellnessurlaub im Whirlpool. Mittlerweile hat der Schwachsinn selbst die Wettermeldungen erfasst, denn "Blitzeis" lässt sich nun mal besser verkaufen als "überfrierende Nässe". Es sind gerade die Widrigkeiten des Alltags, die er auf seine einmalige Art und Weise analysiert und zu denen er seine ganz eigenen Theorien entwickelt, welche der Zuhörer immer wieder lautstark mit "ja genau so isses" bestätigt. Gewürzt wird dieser etwas andere Kabarettabend mit jeder Menge Liedgut und einer gesunden Handvoll eigenwilliger Aktionen. In seinem Soloprogramm gibt er alles, um die Welt wieder zur Vernunft zu bringen.
Stefan Eichner hat zahlreiche Auszeichnungen wie den NDR Comedy-Contest, den Niederösterreichischen Kabarettpreis, sowie den Internetkabarettpreis erhalten. Mit seiner wöchentlichen Radio-Satire "Das Eich der Woche" und mehrfachen Auftritten im Bayerischen Fernsehen ist er einem zahlreichen Publikum bekannt.  Mit Parodien, Musik und Stand-up-Comedy ist in seinem Programm "Der Schwachsinn galoppiert" einfach alles vertreten, was das Herz eines Kabarettbesuchers begehrt. 

Karten für diese Veranstaltung können in der Volksbank Vorbach-Tauber Tel. 07934 / 7037 in Laudenbach  erworben werden. 

Weitere Infos unter http: // www.theatergruppe0815.de

Das Fingerhutmuseum zu Gast im Stadtmuseum

„Rund um den Fingerhut“ - anlässlich der Handarbeitsmesse Nadelkunst stellte das Fingerhutmuseum Creglingen dem Stadtmuseum seine Wanderausstellung zur Verfügung. Bereits seit 1982 führt die Familie Greif dieses weltweit einzige Museum dieser Art. Fingerhüte dienten seit Urzeiten vor allem dazu, die Finger vor dem Stich der Nadel zu schützen. Zunehmend wurden aber auch ganze Serien von Sammlerfingerhüten hergestellt. Auch die Familie Greif führt diese handwerkliche Tradition fort. In der Ausstellung sind über 600 Fingerhüte und Kuriositäten rund um das Nähen zu sehen. Das Stadtmuseum im und am Gänsturm hat noch im Oktober an den Sonntagen von 13:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Schloss Weikersheim

Prächtiges Schloss und faszinierender Herrscher - Graf Wolfgang II. als ideenreicher Bauherr und erfahrener Alchemist
Kostümführung am Sonntag, 22. Oktober, 14.30 Uhr
Von Geschichte und Gegenwart seines eben neu erbauten Renaissance-Schlosses erzählt Graf Wolfgang II. (im Kostüm repräsentiert durch Peter Keßler). Stolz stellt er aus der Perspektive des Jahres 1607 seine Regierungskunst dar. Im großen Festsaal erleben die Besucher höfische Pracht, in der Schlosskirche erfahren sie von echter evangelischer Frömmigkeit und mancherlei Streitigkeiten. Als begeisterter Alchemist führt der Graf dann geheimnisvolle Experimente vor und schließlich reicht er im tiefen Keller ein Glas seines guten Weines (oder ein Glas Saft).

Glaskunst im Zeichen der Reformation
Sonderausstellung vom 1. September bis 31. Oktober
Aktuelle Glaskunstwerke speziell zum Themenjahr „Über Kreuz“ präsentieren hier Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Deutschland und Europa. Skulpturen, Installationen und Glasbilder in großer Vielfalt zeigen die wesentlichen Elemente der Reformationszeit und ihrer bleibenden Folgen, wie sie die Kunstschaffenden empfinden und künstlerisch umgesetzt haben.
Die Ausstellung kann nur im Rahmen der stündlich stattfindenden klassischen Schlossführung durch das Schloss besichtigt werden.

Museen in Weikersheim

Das Tauberländer Dorfmuseum am Marktplatz zeigt das Alltagsleben der dörflichen und kleinstädtischen  Existenzen des 19./20. Jahrhunderts. Gebrauchsgegenstände, Trachten und Möbel werden mit Liebe zum Detail in großer Fülle präsentiert. Das Dorfmuseum ist samstags, sonntags und feiertags von 13.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet (April-Okt.).
Sondertermine und Führungen für Gruppen sind möglich.

Momentan präsentiert das Dorfmuseum eine Sonderausstellung zum Thema „Kinderwelt“.

Das Stadtmuseum im und am Gänsturm gibt Einblicke in die Geschichte der Stadt Weikersheim und ihrer Ortsteile. Besuchern wird die Entwicklung der kleinen Residenzstadt und deren Baugeschichte nahegebracht. Kleine Wechselausstellungen bereichern das Angebot. Ein Aufstieg auf den Gänsturm lohnt sich immer, da man von dessen „Zwiebel“ aus einen wunderbaren Ausblick hat. Das Stadtmuseum ist sonn-und feiertags von 13:30 bis 17 Uhr geöffnet (April-Okt.)
Sondertermine und Führungen für Gruppen sind möglich.

Im Stadtmuseum wird eine Sonderausstellung zum 40 Jährigen Bestehen der Astronomischen Vereinigung Weikersheim e.V. gezeigt.

club w71 Weikersheim

Dienstag, 31. Oktober 2017, 21.00 Uhr

Konzert mit dem Orchestre Les Mangelepa (Kenia)

Im Februar war Ebo Taylor aus Ghana zu Gast im club w71. Nun ist es den Programmmachern gelungen, mit dem Orchestre Les Magelepas aus Kenia nochmal eine großartige Gruppe aus Afrika zu präsentieren! Ihr aktuelles Album (Strut) trägt zurecht den Titel „Last Band Standing“: Sie gelten als eine der letzten noch aktiven Gruppen aus der goldenen Zeit der populären afrikanischen Musik. In den 70ern hatten sie in Ostafrika Hit an Hit und heute spielen sie immer noch Kongolesischen Rumba, diese wunderbare Musik, die einen unwillkürlich in Bann zieht und nicht mehr loslässt: mit bittersüßen Solo- und Harmoniegesang zu einem lässig treibenden Beat, über den gleich drei Gitarren mit perlendem Klang ihre Variationen minimaler Themen knüpfen. 

Die Gelegenheit, diese Musik live kennen zu lernen, sollte man sich nicht entgehen lassen!

Schicksalssinfonie

Konzert des Landesjugendorchesters Hamburg

Das Landesjugendorchester Hamburg (oben im Bild) spielt, nach eigener Charakterisierung, „mit Herz und Seele“. Am Freitag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr, sind die leidenschaftlichen jungen Musikerinnen und Musiker in einem Sinfoniekonzert im Gewehrhaus von Schloss Weikersheim zu erleben.

Auf dem Programm steht Beethovens Sinfonie Nr. 5, die sogenannte Schicksalssinfonie. Jeder hat sie im Ohr, aber wann zuletzt live im Konzert gehört? Unter der Leitung von Justus Tennie spielt das junge Ensembles außerdem das Cello Konzert in e-moll, opus 85 von Edward Elgar und den „Cantus in Memoriam of Benjamin Britten“ von Arvo Pärt. Solist ist Constantin Pritz. 

Das Landesjugendorchester gehört zu den Mitgliedsensembles der Jeunesses Musicales Deutschland. Die „Nordlichter“ kommen immer wieder gerne für eine Probenphase ins Taubertal. Denn in der  Musikakademie Schloss Weikersheim finden sie nicht nur ideale Probenbedingungen, sondern auch eine gefühlte Heimat. Was sie verbindet ist die geteilte Überzeugung, dass gemeinsames Musizieren eine intensive Form menschlicher Begegnung ist und durch eine qualitätvolle Auseinandersetzung mit Musik Begeisterung und Leidenschaft hörbar werden. Der Eintritt zum Konzert ist frei.