Breitbanderschließung

Eine schnelle und leistungsstarke Breitbandversorgung gehört heute zu den unverzichtbaren Standortfaktoren für Kommunen. An einer Breitbandversorgung im ländlichen Raum wird gearbeitet.

Im Oktober 2016 hatte der Kreistag beschlossen, dass der Breitbandausbau in den unterversorgten Gebieten im Landkreis durch die Telekom Deutschland GmbH erfolgen soll. Hierfür ist eine Zuwendung in Höhe von 18,9 Millionen Euro vorgesehen. Parallel setzt der Kreistag auch auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekom in den Zentren der Städte und Gemeinden. Bis zum November 2018 werden rund 98 Prozent der Haushalte und Unternehmen im Ausbaugebiet mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s erschlossen werden. Damit ist eine zeitgemäße Internetnutzung mit allen multimedialen Inhalten für gewerbliche und private Zwecke nahezu überall möglich. Auf diese Weise garantiert das Projekt eine hohe Lebensqualität und gleichwertige Lebensverhältnisse im Ländlichen Raum.

In Weikersheim wurde mit dem Ausbauplanung und Feinplanung im Februar 2017 begonnen. Voraussichtliches Ende ist für Ende 2017 vorgesehen. Bürgermeister Klaus Kornberger äußert sich erfreut über diese Maßnahme, die im interkommunalen, solidarischen Schulterschluss aller Kommunen auf den Weg gebracht werden konnte. "Der Ausbau ist längst überfällig, denn die Unternehmen wie Privatleute klagen mir oft ihr Leid über die schwache Verbindung", so das Stadtoberhaupt. "Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss man auf dem aktuellen Stand der Technik sein", bekräftigt Klaus Kornberger. Der Landkreis sowie seine Städte und Gemeinden gewähren für den Ausbau eine Investitionsbeihilfe von circa 18,9 Mio. Euro. Ohne die Beihilfe wäre der Ausbau für den Versorger nicht wirtschaftlich darstellbar gewesen.
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