Der fürstliche Jagdwald am Karlsberg

Jagdschlösser und Jagdparks gehören zum unverzichtbaren Programm fürstlicher Residenzhaltung im 17./18. Jh.

So besteht auch auf dem Karlsberg mindestens seit 1679 bereits ein von einem Holzzaun eingefriedeter Tiergarten. 1726 wird unter Graf Karl Ludwig damit begonnen, das Gelände mit einer massiven Mauer zu umgeben. Ab 1727 erfolgt die repräsentative bauliche Ausgestaltung des Wildparks nach Plänen von Johann Christian Lüttich. Dazu gehört ein Lusthaus, das von einem runden ummauerten Hof umschlossen wird, an dem vier eingeschossige Pavillonbauten (Küchen-, Chaisen-, Kavaliers- und Stallpavillon) liegen. Leider wurden in den 1860er Jahren der Mittelbau und zwei der Nebengebäude abgebrochen.

Ein Wegestern erschließt bis heute den Jagdpark. Am Ende der Südachse errichtet man 1742/43 den “Neuen Pavillon”, heute Gelbes Haus genannt, einen Saalbau, von dem aus sich ein großartiger Ausblick in die Landschaft und zur Residenz bietet.

1978-79 wird das Gelbe Haus durch die Stadt Weikersheim instand gesetzt.

Ein Vorschlag für einen Sonntagsausflug!

Stadt.denk.mal.
Weikersheim
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Repräsentativer Plan des “Lust Schlosses auf dem Carlsberg nebst der Gegend der Residenz Stadt Weickersheim” von 1747. Deutlich erkennbar sind die sternförmige Anlage des Jagdparkes, die architektonische Betonung der Sternmitte und die Ummauerung.
Perspektivische Ansicht des Karlsberges von 1747 im Rittersaal des Schlosses Weikersheim.
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Station 6.4 des Rundgangs zum Tag des offenen Denkmals 2002
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