Das Herzstück der Stadt

Der Marktplatz

Bürgerstadt und Schloss sind seit dem Bau der Pfarrkirche ab 1418, aber auch mit der Verlegung des Schlosszugangs um 1680 eng miteinander verknüpft.

Die vielfach gerühmte städtebauliche Einheit zwischen Schloss und Stadt wird jedoch erst mit der barocken Überformung des Marktplatzes im 18. Jahrhundert erreicht. Als maßgebender Gestalter des Platzes gilt Carl Ludwig Graf von Hohenlohe, der von 1709 bis 1756 in Weikersheim residierte. Obwohl ab 1756 kein Graf mehr das Bauwesen vor Ort kontrollierte, wurde, u.a. mit der Aufstellung des Marktbrunnens 1768, der Hauptplatz der Stadt weiter vereinheitlichend gestaltet.

Am Marktplatz wird die bemerkenswerte städtebauliche Leistung eines über mehrere Architekturepochen dauernden Planens und Bauens hin zu einer einheitlichen Platzwirkung deutlich.

Mit der jüngsten Umgestaltung des Marktplatzes sollen die architekturgeschichtlichen Leitbilder der Vergangenheit sinnvoll für die Zukunft fortgeschrieben werden.

Stadt.denk.mal.
Weikersheim
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Der Marktplatz um 1900 (historische Postkarte).
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Station 2 des Rundgangs zum Tag des offenen Denkmals 2002
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Sowohl die in den Platzraum hineinragende Stadtkirche als auch die beiden Arkaden- und Kopfbauten als Gegenüber geben dem längsrechteckigen Platz seine unverwechselbare Gestalt. Mit dem halbkreisförmigen Schlosseingang wird der Marktplatz gleichsam zum formalen und funktionalen Vorplatz bzw. Ehrenhof des Schlosses. An den Längsseiten des Marktes stehen fast durchgängig traufständige Barockgebäude mit Mansarddächern.