Neues Bauen in der alten Stadt
Die frühere Bebauung in der Wilhelmstraße zeigte deutlich die Struktur eines mittelalterlichen Stadtgefüges. Die Häuser waren direkt an die bestehende Stadtmauer angebaut.
Während in den 1980er Jahren eine Sanierung der Bauten noch als möglich erachtet wird, sind das dominante Gebäude Nr.10 und die Scheune Nr.12 durch mangelnden Bauunterhalt bald in einem derart schlechten baulichen Zustand, dass die Denkmalschutzbehörden vor vier Jahren dem Abbruch zustimmen mussten.
Die Neubebauung gliedert sich in drei Baukörper, deren Grundrisse auf heutige Wohn- und Freiraumbedürfnisse reagiert. In der Stellung zur Straße und der Kubatur lehnen sich die Neubauten an ihre Vorgänger an. Die Architektursprache ist jedoch zeitgemäß, ohne den geschichtlichen Ort zu dominieren, aber auch ohne Anbiederung an die umgebende historische Bausubstanz.

