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Historische Innentüren

In ihrer Konstruktion sind Innentüren weniger materialaufwändig als Haustüren, da sie nicht der Witterung ausgesetzt sind. Man unterscheidet einfachere Brett- von aufwändigeren Rahmenfüllungstüren. An den Proportionen, der Art der Profilierungen, den Beschlägen oder der farbigen Fassung lassen sich Stil und Zeitepoche ablesen. Zimmertüren sind immer mit ihrer Umrahmung, der so genannten Bekleidung, zu sehen. Türe und Rahmen gehören konstruktiv und optisch zusammen.

Beispiele für Türen aus verschiedenen Zeiten sehen Sie auf den Zeichnungen. Sie stammen aus dem Rathaus von Grünsfeld. Auf dem Dachboden des Hauses Kronenstraße 4 hat sich eine einfache Brettertüre mit geschmiedeten Langbändern erhalten, die gut und gerne 200-300 Jahre alt ist.

Durch die ständige Benutzung können Türen stark beschädigt sein. Im Schlossbereich, am Falz und an den Unterkanten müssen daher oft Ergänzungen vorgenommen werden. Alte Farbgebungen, Schlösser und Türdrücker sollten grundsätzlich erhalten werden.

Einfache Bretttüre mit Dreh-zapfen-angeln – Der Urtyp
Stadt.denk.mal.
Weikersheim
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Einfache Bretttür mit Langbändern im Haus Kronenstraße 4
Barocke Zimmertür aus Markgröningen mit originaler Dekorationsmalerei.
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Station 14.5 des Rundgangs zum Tag des offenen Denkmals 2002
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Stabile Brettüre/ Füllungs-türe des 17. Jh. - Der ge-hobene Standard
Füllungs-türe des frühen 19. Jh.- Der fünfeldrige Typ
Füllungs-türe des späteren 19. Jh. – Das Standard-Modell
Füllungs-türe des 18. Jh. – Ein neues Wohl-stands-modell
Holzergänzungen an Türen und Lambrien in Freiberg-Heutingsheim