Viele Jahre getreten…

Historische Holzböden

Fußböden in Wohnräumen werden früher meist in Holz ausgeführt, da dies ein billiger, leichter und wärmender Werkstoff ist. Von der Gestaltung unterscheidet man einfache Dielenböden, gefelderte Böden aus unterschiedlichen Holzarten und furnierte Parkettfußböden.

Im Haus Kronenstraße 6 ist im Obergeschoß ein Fußboden des 18. Jahrhunderts erhalten geblieben, der eine Felderung aus unterschiedlichen Hölzern besitzt.

Schrubben, Wachsen, Bohnern kennen Sie vielleicht noch aus Ihrer Kindheit. Dies erhält Holzböden über viele Jahre oder gar Jahrhunderte. Das Abschleifen und Versiegeln jedoch greift den Holzboden stark an und nimmt ihm die natürlich gealterte Farbigkeit. Man zerstört damit auch den Alterswert des Bodens. Gerade Alters- und Gebrauchsspuren machen oft den Charme eines Innenraums aus.

Beispiele für Bodensanierungen aus anderen Orten sehen Sie auf den Bildern!

Spätbarocker Dielenboden im Schloss Abtsgmünd-Hohenstadt: Der Boden wurde gereinigt; in die breiten Fugen wurden Holzspäne eingepasst. Anschließend wurden die Ergänzungen farblich angepasst und der Boden geölt und gewachst.
Stadt.denk.mal.
Weikersheim
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Tafelparkett aus einem Wohnhaus von 1910 in der Stuttgarter Mörikestraße. Auch hier konnten die starken Abnutzungen handwerklich behoben werden.
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Station 14.4 des Rundgangs zum Tag des offenen Denkmals 2002
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