Die Augen des Hauses

Historische Fenster

Jahrhundertelang sind Fenster in Konstruktion (Kreuzstock) und Material (Holz, Glas, Blei) gleich bleibend. Allein die Bereitstellung größerer Glasscheiben verändert die Binnengliederung der Fenster. Fenster sind früher sehr kostbar. Ohne Not werden sie nicht ausgetauscht, nur nach Notwendigkeit instand gesetzt.

Häufig werden Beschläge wieder verwendet, Scheiben mit einem „Notblei“ repariert.

Die Fenster im Haus Kronenstraße 4 und 6 sind nicht isoliert. Um dennoch eine moderne Wärmeisolierung zu erhalten, bietet sich die Aufrüstung zum Kastenfenster an. Nach außen wird das historische Gesicht des Hauses gewahrt, innen halten moderne Zusatzfenster warm.

Die im Haus Kronenstraße 6 zu sehenden Fenster aus der Zeit um 1780 zeichnen sich durch originale Beschläge und teils originales, leicht „schlieriges“ Fensterglas aus.

Fenstertypologie in schematischer Darstellung: Erkennbar wird die Tendenz zu immer größeren Scheiben mit dem zunehmenden Fortschritt in der Glasherstellung.
Stadt.denk.mal.
Weikersheim
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Beschläge eines barocken Kreuzstockfensters aus dem Kloster Neresheim.
Vierflügliges Kreuzstockfenster aus Bofsheim von 1827: Die schweren Substanzschäden im unteren Bereich konnten aufwändig holztechnisch repariert werden.
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Station 14.3 des Rundgangs zum Tag des offenen Denkmals 2002
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Barockes Kreuzstockfenster in einem Gebäude in Aalen: Durch den zusätzlichen Einbau eines zweiflügligen Innenfensters wurde das einfachverglaste Fenster klimatechnisch verbessert und dem heutigen Standard angepasst.