Die „Gute Stube“

Die Gute Stube eines historischen Gebäudes lag meist im ersten Obergeschoss. Im Unterschied zu den Kammern war die Stube durch einen Kachelofen o.ä. beheizt. Oft war dies überhaupt der einzig beheizbare Raum des Hauses. Die Wände waren in der Regel durch eine Vertäferung isoliert und ausgeschmückt.

Besonderes Kennzeichen der Stube ist auch die großzügigere Belichtung. Schon am Außenbau lässt sich daher die Lage der Stube an der dichteren Befensterung oder sogar an Fenstererkern erkennen.

Als Alkoven oder Kabinett war manchmal durch Holzelemente ein kleinerer Teil der Stube abgetrennt. Auch in der Stube im Haus Kronenstraße 4 ist dies der Fall.

Bemerkenswert sind hier außerdem alte Fußböden und historische Holzfenster.

Wie sieht Ihre Gute Stube aus? Vergleichen Sie einmal!

Stadt.denk.mal.
Weikersheim
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Bartel Beham, „Das derbe Treiben in einer Spinnstube“. Das Bild von 1524 zeigt sehr gut die wichtigen Elemente, die die Stube im Haus ausmachen: die hölzerne Verkleidung an Wänden und Decke zur Isolierung, der Kachelofen zur rauchfreien und sicheren Beheizung des Raums sowie die damals noch sehr kleinen Fenster mit Holzschiebeläden.
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Station 14.2 des Rundgangs zum Tag des offenen Denkmals 2002
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