Die „Gute Stube“
Die Gute Stube eines historischen Gebäudes lag meist im ersten Obergeschoss. Im Unterschied zu den Kammern war die Stube durch einen Kachelofen o.ä. beheizt. Oft war dies überhaupt der einzig beheizbare Raum des Hauses. Die Wände waren in der Regel durch eine Vertäferung isoliert und ausgeschmückt.
Besonderes Kennzeichen der Stube ist auch die großzügigere Belichtung. Schon am Außenbau lässt sich daher die Lage der Stube an der dichteren Befensterung oder sogar an Fenstererkern erkennen.
Als Alkoven oder Kabinett war manchmal durch Holzelemente ein kleinerer Teil der Stube abgetrennt. Auch in der Stube im Haus Kronenstraße 4 ist dies der Fall.
Bemerkenswert sind hier außerdem alte Fußböden und historische Holzfenster.
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