Jüdisches Leben

Die Synagoge

Am Ende des 13. Jahrhunderts werden erstmals Juden im Taubertal erwähnt. Nach mehreren Pogromen siedeln sich erst im 17. Jahrhundert erneut wieder Juden an.

1768 wird die jetzige „neue“ Synagoge erbaut und 1824 in klassizistischen Formen erneuert. Die Zahl der jüdischen Bewohner ging im Lauf des 19. Jahrhunderts stark zurück. 1928 ist die Gemeinde schließlich so klein, dass die Synagoge geschlossen werden muss. Seitdem diente sie als Schreinerei, wodurch der Bau der Zerstörung in der Reichskristallnacht 1938 entging.

In den 1950er Jahren wird in die Schreinerei eine Zwischendecke eingezogen. Darüber ist die bauzeitliche flache verputzte Decke mit stukkierten Rosetten erhalten. Die Decke weist eine mehrfarbige Bemalung unter anderem mit einem Sternenhimmel auf. Die Brüstung der ehemaligen Frauenempore ist ebenfalls teilweise erhalten.

Die Synagoge besitzt eine charakteristische Lage am Stadtrand. Repräsentativere Bauplätze wurden den Juden im Allgemeinen nicht zugewiesen.
Stadt.denk.mal.
Weikersheim
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Aufgrund des denkmalpflegerischen Konzepts sind die Schwachstellen am Dach beseitigt und durch Restaurator Michael Helget der teilweise lose Deckenputz durch Injektionen stabilisiert sowie die Anstriche an Decke und Wänden mit einem Bindemittel gesichert.
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Station 13 des Rundgangs zum Tag des offenen Denkmals 2002
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