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AUSSTELLUNG
/ Skulpturen in Weikersheim
Figürliches in der Stadt "Skulpturen.SCHAU!"
Querschnitt figurativer Kunst zeitgenössischer Bildhauerinnen und
Bildhauer vom 1. Juni bis 30. September
Insgesamt 22 Künstler aus der ganzen Bundesrepublik hat Weikersheim
eingeladen, figürliche Kunst für eine große Skulpturenausstellung
in der Stadt zur Verfügung zu stellen. Darunter sind auch Bildhauerinnen
und Bildhauer, die bereits in Weikersheim ausstellten.
Als Kuratorin konnte die Bildhauerin Nina Koch aus Bielefeld gewonnen
werden. Somit entstand ein sehenswerter und interessanter Querschnitt
zeitgenössischer deutscher Bildhauerei.
Am Sonntag, 1. Juni, findet die Vernissage um 17.00 Uhr im Sitzungssaal
statt. Danach ist ein gemeinsamer Rundgang zu den einzelnen Skulpturen
geplant. Interessierte sind herzlich eingeladen.
"Skulpturen.SCHAU!", so lautet der Titel der ersten großen Skulpturenausstellung
in Weikersheim, die bald eröffnet wird. Die Stadt konzentriert sich
auf das Figürliche. Damit brachte die Stadt qualitätsvolle Skulpturen
und Plastiken in ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten einer breiten
Öffentlichkeit näher. Die Ausstellungen haben sich zwischenzeitlich
etabliert und sind zu einem Anziehungsmagneten geworden. Nun wurde
das Konzept weiter entwickelt. Nicht mehr allein Figuren sollen nur
im Sitzungssaal des barocken Rathauses ausgestellt werden, sondern
in der ganzen Stadt, im Zentrum der Stadt. Mitten im Herz, am Marktplatz,
beginnt der Rundweg. Von dort führt er die Besucher mit entsprechenden
Wegweisern über die Hauptraße, vorbei am Gänsturm, der neu angelegten
Grünfläche an der Stadtmauer, durch die Winkel und Gassen der Altstadt
bis hin zum Stadtpark. An ausgewählten Plätzen sind die sehenswerten
Figuren ausgestellt. Dabei handelt es sich um lebensgroße und kleinere
Plastiken. Ziel ist es, die Attraktivität der Stadt weiterhin zu steigern
und die Lebensqualität für die Bewohner zu erhöhen. Für die Gäste
wird dieses Angebot ein Highlight ihres Aufenthaltes sein.
Als Kuratorin konnte die Bildhauerin Nina Koch aus Bielefeld gewonnen
werden. Sie hat bereits mehrfach als Kuratorin Skulpturenausstellungen
organisiert. Zuletzt im Berliner "Schoeler - Schlösschen". Aufgabe
der Kuratorin war es, eine kompositorische Einheit zu schaffen, die
sich den gegebenen Verhältnissen anpasst. Hierbei wurde die außergewöhnliche
Gebietskulisse szenisch dazu genutzt, eine Harmonie von Kunst, Architektur
und Natur zu schaffen. Ein großes Anliegen dieser ambitionierten Ausstellung
ist es zu zeigen, dass sich auch und gerade in der figurativen Plastik
unterschiedlichste Kunstauffassungen zeigen. "Das Spektrum der in
Weikersheim gezeigten Figuren reicht von einer an der Natur orientierten
Darstellungsweise bis hin zu einer sich scheinbar weit von ihr entfernenden,
abstrahierten Auffassung. Doch Vorsicht! Manches, was auf den ersten
Blick so naturgetreu wirkt, täuscht, und viele abstrakte Aspekte fügen
sich doch in eine realistische Darstellung ein. Es lohnt also das
genaue Hinschauen, um die Differenziertheit künstlerischer Arbeitsweisen
nachzuvollziehen", betont Nina Koch. In der Auswahl der Skulpturen
und ihrer Platzierung an ungewöhnlichen Orten liegt ein besonderer
Reiz dieser Ausstellung. So führt der Rundgang nicht nur zu repräsentativen
Plätzen, sondern auch an Orte, die Ausdruck und Wirkung der Skulpturen
unterstützen beziehungsweise selbst durch die Plastiken neu definiert
werden. Die Darstellung des Menschen ist und bleibt aktuell. Hier
in Weikersheim begegnet sie den Besuchern nun für einige Monate auf
Schritt und Tritt, und zeigt in großer Vielfalt, was deutsche Bildhauerinnen
und Bildhauer heute darunter verstehen. Die Ausstellung wird mit einer
Katalogbroschüre dokumentiert und ist zum Ausstellungsbeginn bei der
Stadtverwaltung erhältlich.
Info:
Mitwirkende Künstler:
Prof. Bernd Altenstein (Bremen)
Prof. Christa Biederbick (Berlin)
Prof. Wolfgang Dreysse, (Quedlinburg)
Wilfried Fitzenreiter (Berlin)
Prof. Richard Heß (Berlin)
Prof. Christian Höpfner (Berlin)
Nina Koch (Bielefeld)
Detlef Kraft (Darmstadt)
Rudolf Kurz (Ellwangen)
Andreas Krämmer (Braunschweig)
Martin Konietschke (Dieburg)
Holger Lassen (Braunschweig)
Prof. Eberhard Linke (Saulheim)
Guido Messer (Korb)
Robert Metzkes (Berlin)
Prof. Waldemar Otto (Worpswede)
Christiane Raschke (Stuttgart)
Susanne Rudolph (Langenburg-Bächlingen)
Ludmila Seefried-Matejková (Berlin)
Simon P. Schrieber (Berlin)
Prof. Carl Constantin Weber (Potsdam)
Leo Wirth (Weikersheim)

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Andreas Krämmer: Frau im Wind
Standort: An der alten Stadtmauer |
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