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Alchemie in Schloss Weikersheim

Dauerausstellung

"Graf Wolfgang II. von Hohenlohe
und sein alchemistisches Laboratorium um 1600"
Die Alchemie war ein Zweig der Chemie, bevor sich diese zu einer Wissenschaft entwickelte. Ziel der Alchemisten war die Umwandlung der unedlen Metalle bis zur Stufe des Silbers oder Goldes. Graf Wolfgang von Hohenlohe (1546 - 1610), der Schloss Weikersheim erbaute, widmete sich wie mancher seiner fürstlichen Kollegen der Alchemie. Im Schloss hatte er ein gut ausgerüstetes Laboratorium, wo er eigenhändig experimentierte.

Chemische Öfen und Laborgeräte, nach alten Vorlagen angefertigt, chemische Stoffe , zeitgenössische Abbildungen von Laboratorien und ein Videofilm über chemische Grund-operationen vermitteln in der Ausstellung einen anschaulichen Eindruck davon, wie die Alchemisten um 1600 arbeiteten. Ein nach Archivunterlagen rekonstruiertes Modell des einstigen Laboratoriumbaus demonstriert eindrucksvoll die Bedeutung der Alchemie am Weikersheimer Hof. Abbildungen und informative Texte runden das Bild von Graf Wolfgangs Persönlichkeit und seinem alchemistischen Hobby ab.
Öffnungszeiten
ab 1. April bis 31. Oktober
Montag bis Sonntag: 09.00 bis 18.00 Uhr
ab 1. November bis 31. März
Montag bis Sonntag: 10.00 bis 12.00 Uhr
und 13.30 bis 16.30 Uhr



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Lokale Geschichte wird lebendig
Am 30. März 2007 wurde das erweiterte neue Stadtmuseum im Weikersheimer Gänsturm in der Hauptstraße eröffnet. Auf zwei Stockwerken werden Möbel und Kunst bürgerlicher Wohnkultur vom Anfang des 20. Jahrhunderts zu sehen sein.
Durch Objekte, Bilder und Fotos werden den interessierten Besuchern die Entwicklung der kleinen Residenzstadt und deren Baugeschichte nahe gebracht. Auch Bilder und Fakten der Stadtteile sowie städtisches Handwerk werden dokumentiert. Hinzu kommen Vitrinen für kleine Wechselausstellungen.
Die Museumsverwaltung und die Kurt-Meider-Bibliothek sind ebenfalls in dem restaurierten Gebäude untergebracht.
Ein kleiner schöner Innenhof, der von der Stadtmauer begrenzt ist, lädt zum Ausruhen ein. Hier entsteht ein lebendiges Museum, das Raum für Austausch und Geschichtspflege bietet.
In den vergangenen Wochen hat ein Team von Helfern unter der Leitung von Helmut Zebhauser die Objekte herbeigeschafft, Vitrinen aufgestellt und Texttfafeln montiert. Hermann Vogel und Clemens Semmler vom Bauhof, Wolfgang Kniep und Hans-Georg Barthmes vom Arbeitskreis Museum im Gänsturm, Thomas Pommert und Walter Mohr von der Schreinerei Pommert und Herr Schmidt von der Firma WTG-Resonanz, Bad Mergentheim, haben dazu beigetragen, dass die Ausstattung des Museums in professioneller Qualität in die beiden Stockwerke eingebracht wurde.
Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober,
an Sonn- und Feiertagen von 13.30 bis
17 Uhr
(und nach Vereinbarung)
,
freier Eintritt

Geschlossen vom 1. November bis 31. März


Wissenswertes ist im Stadtmuseum zu finden.

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Tauberländer Dorfmuseum
Direkt am Marktplatz im ehemaligen Kornbau befindet sich das Tauberländer Dorfmuseum. Es birgt die größte Sammlung ländlichen Kulturgutes in Tauberfranken. Im Kontrast zur Darstellung höfischen Lebens im Weikersheimer Renaissanceschloß steht hier die "Alltagswelt der Ungenannten" im Mittelpunkt. Auf drei Stockwerken mit rund 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche finden sich Möbel, Trachten und Arbeitsgeräte vor allem aus dem 18. und 19. Jahrhundert. In drei Abteilungen veranschaulichen sie die Geschichte des dörflichen Alltags.
Öffnungszeiten:
1. April bis 31. Oktober
Freitag, Samstag, Sonntag und am Feiertag von 13.30 bis

17 Uhr (und nach Vereinbarung). Sondervereinbarungen für Gruppen ab 6 Personen.
Geschlossen vom 1. November bis 31. März
Weitere Informationen: www.tauberlaender-dorfmuseum.de


Das Tauberländer Dorfmuseum am Marktplatz.
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